Gesundheit und Allergien – Vorsicht vor Ambrosia

Die Berliner Bezirke machen mobil und auch an anderen Orten schwärmen so genannte "Scouts" aus. Ihr Ziel: die Pflanze Ambrosia, die sich in den letzten Jahren mehr und mehr ausgebreitet hat. Sehr zum Nachteil von Allergikern, denn keine andere Pflanze hat derartig Allergie auslösende Pollen.
Allgemein wird vermutet, dass die Ambrosiapflanze durch Vogelfutter nach Deutschland kam. Schon zehn ihrer Pollen sind ausreichend, um eine allergische Reaktion wie verstopfte Nasen oder Augentränen zu verursachen und zehn Prozent der Weltbevölkerung sind anfällig gegen eine spezielle, durch Ambrosia ausgelöste, Asthmaform.
Interessanterweise glaubten die alten Griechen noch daran, dass die Unsterblichkeit ihrer Götter vom Ambrosia herrührte. Für Allergiker ist dies nur ein schwacher Trost. Neben Berlin ist das "beidfüßige Traubenkraut" wie Ambrosia auf Deutsch heißt, besonders in der Lausitz und am Oberrhein verbreitet. Vorsicht ist also geboten.
