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CDU-Landtagsabgeordneter Clemens Pick:
Führerschein-Ausnahmeregelung für Feuerwehren kommt
Vereinfachte Feuerwehrführerscheinausbildung wird ermöglicht
Der Euskirchener Landtagsabgeordnete Clemens Pick freut sich, dass sich das Bundesverkehrsministerium nach intensivem Einsatz der Unionsfraktion dazu bereit erklärt hat, eine vereinfachte Feuerwehrführerscheinausbildung mit Prüfung zu ermöglichen.
Nach geltendem europäischen Recht dürfen Führerscheininhaber des Führerscheins der Klasse B (ehemals Klasse 3), die nach 1999 erworben wurden, nur noch Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen fahren. Sie scheiden damit für die Führung von Feuerwehrfahrzeugen aus.
Künftig werden durch eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) im Rahmen des EG-Rechts die gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass junge Ehrenamtliche unter vereinfachten Bedingungen neben ihrer Fahrerlaubnisklasse B durch eine spezifische Zusatzausbildung den Führerschein für Einsatzfahrzeuge bis 4,25 Tonnen erlangen können. Am Ende der erleichterten Ausbildung wird eine Prüfung stehen, um die Sicherheit bei den Einsätzen voll zu gewährleisten. Bisher kostet der Erwerb des benötigten Führerscheins der Klasse C1 rund 3.000 Euro. Diese Kosten sollen auf ein Drittel reduziert werden.
Bundesverkehrsminister Tiefensee will so das Problem der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland lösen, dass zu wenig junge Ehrenamtliche einen Führerschein für die Einsatzfahrzeuge besitzen. Clemens Pick: "Es muss für junge Leute attraktiv bleiben, bei der Freiwilligen Feuerwehr mitzuarbeiten. Wir können nicht auf das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer verzichten, um weiterhin eine dauerhafte und flächendeckende Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren zu gewährleisten. Deshalb freue ich mich, dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nun darauf hingewirkt hat, das Problem des mangelnden Fahrernachwuchses zu lösen".
08/2009
06.03.2009
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